FWS stehen zum Beschluss
der gelebten Willkommenskultur

Die Freien Wähler Seligenstadt (FWS) begrüßen sehr die einstimmige Verabschiedung des von der Koalition aus FWS, FDP und SPD mit der CDU eingebrachten Antrags zur humanitären Verantwortung und gelebten Willkommenskultur in Seligenstadt. Darüber hinaus bekennt sich die FWS-Fraktion ausdrücklich zu den Grundwerten unserer Demokratie, wie die freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit.
 

„Wir sind der Überzeugung, dass Seligenstadts Bürgerinnen und Bürger in den letzten Jahren gemeinsam mit der Verwaltung und der Kommunalpolitik gezeigt haben, was gelebte Willkommenskultur heißt“, so FWS-Fraktionschef Jürgen Kraft. Die menschenwürdige Behandlung und Unterbringung von geflüchteten Menschen ist in Seligenstadt eine Selbstverständlichkeit, deshalb bedarf es auch keines symbolischen Beschlusses hierzu, wie es von den Grünen gefordert wurde.
 

Mit der Beschlussfassung geben wir ein klares Bekenntnis zu unserer Verantwortung ab und wirken der Polarisierung in unserer Stadt entgegen. Dagegen befeuert die Grünen-Fraktion diese Polarisierung. Anders ist die nach der Abstimmung offen zur Schau gestellte Herabwürdigung andersdenkender Parlamentskollegen  von Fraktionsmitgliedern der Grünen nicht zu erklären, so Fraktionsvize Matthias Rupp.

 

Zu einer parlamentarischen Demokratie gehört dazu, für seine Meinung einzustehen, aber auch Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren und damit in einem anständigen Rahmen umzugehen. Diesen Rahmen hat die Grünen-Fraktion deutlich überschritten und wir gehen davon aus, dass dies bei nächster Gelegenheit auch vom Stadtverordnetenvorsteher gerügt wird. 

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