Sicheres Queren durch Fußgängerüberweg in der Grabenstraße

Nach einer längeren Pause aufgrund der Wahlen und der Konstituierung geht es Mitte Juni 2021 in die erste Sitzungsrunde der neu aufgestellten Ausschüsse und der Stadtverordnetenversammlung. Das Wahlversprechen von mehr Verkehrssicherung wollen die Freien Wähler auch aus der Opposition heraus angehen, denn es betrifft die gesamte Bürgerschaft.

Fraktionsvize und Pressesprecher Hagen Oftring ist optimistisch: „Wir erhoffen uns eine breite Zustimmung der Kolleginnen und Kollegen zu unserem Antrag, denn ein Fußgängerüberweg an der Stelle zwischen TGS-Halle und Parkdeck um die Grabenstraße sicher queren zu können, ist längst überfällig.
Die Absenkung der Gehsteigkante und der sehbehindertengerechte Ausbau sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, allerdings führt es des Öfteren auch zu Missverständnissen. Denn die Fußgänger/-innen haben derzeit keineswegs Vorrang.“

Die Einmündung von der Jahnstraße in die Grabenstraße ist zugleich Kreuzung des Radwegs und der vorgegebenen Fußgängerroute als auch ein Übergang von Tempo 50 zu Tempo 30. Die Aufwertung des ehemaligen Stadtwerkegeländes durch das neue Badehaus führt außerdem zu steigenden Zahlen an Querenden.

Fraktionsvorsitzender Matthias Rupp merkt an: „Wir können froh sein, dass es bisher zu keinen schwereren Zusammenstößen in diesem Bereich gekommen ist. Die Stelle ist ziemlich unübersichtlich, und oft haben die Einfahrenden noch eine hohe Geschwindigkeit und meinen sich mit ihrer Vorfahrt im Recht. Das macht es sehr gefährlich für die schwächeren Teilnehmer im Verkehrsgeschehen. Selbstverständlich ist vor der Einrichtung eines Fußgängerüberwegs eine Zählung der Querungsfrequenz angebracht, diese wird die Notwendigkeit eines Zebrastreifens mit Zahlen belegen.“

„Schon häufig beobachteten wir knappe Situationen. Es muss unser Anspruch sein, dass man sich bei uns in Seligenstadt sicher bewegen kann. Egal ob Senioren mit ihrem Rollator oder Kinder mit ihrem Fahrrad. Die Freien Wähler hoffen auf breite Zustimmung, um diese Stelle zu entschärfen.“ ergänzt die Fraktionsjüngste Nina Oftring (auf dem Bild) anschließend.