FWS widersprechen Lortz: Prozesse optimieren

Mit großem Interesse haben die Freien Wähler Seligenstadt (FWS) die Erklärung des Landtagsvizepräsidenten Frank Lortz (CDU) zur Kenntnis genommen (wir berichteten). Allerdings, so unterstreicht FWS-Chef Jürgen Kraft, „kann man aus unserer Sicht nicht alle Bemerkungen des Landtagsabgeordneten Lortz zum Jahreswechsel unkommentiert stehen lassen“.

Bezüglich des dritten Bauabschnitts der Umgehungsstraße, so FWS-Sprecher Hagen Oftring, könne auf keinen Fall von „übereilten Aktionen und Hektik“ gesprochen werden. „Wir traten im Oktober 2019 postalisch an das Verkehrsministerium in Wiesbaden heran, um einen Termin bei den zuständigen Entscheidungstägern zu bekommen. Dieses Schreiben wurde nach zwei Monaten mit bekannten Fakten und ohne Terminvorschlag für ein Gespräch an Ort und Stelle beantwortet. Wir sind mit dem Umgang in dieser Angelegenheit sehr unzufrieden.“

Den Freien Wählern sei bewusst, dass Sorgfalt und gute Vorbereitung des Planfeststellungsbeschlusses essenziell seien. „Daher fordern wir: Keine unsaubere Arbeit oder übereilte Aktionen, sondern Optimierung der Prozesse und bessere Verwendung der menschlichen Ressourcen“, so Oftring weiter.

 

Mit ein paar Monaten mehr oder weniger könne sich jeder zufriedengeben. „Aber die Tatsache, dass bereits Anfang der 20er Jahre eher in Richtung 2030 mit einer Fertigstellung der Umgehung gerechnet wird, ist alles andere als akzeptabel“, klagt Kraft.
„Gern würde zumindest ein Teil derer, die seit Dekaden für eine vollständige Umgehung Seligenstadts gekämpft haben, deren Umsetzung erleben.“

Quelle: Offenbach Post / 16.01.2020

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