FWS äußern sich zu aktuellen Bauvorhaben

Zufrieden blicken die Freien Wähler Seligenstadt auf die aktuellen und zukünftigen wichtigen Bauprojekte in Seligenstadt. Nach langen Jahren des Stillstands geht es an den wichtigen Stellen der städtischen Infrastruktur sichtbar voran.

Vizefraktionsvorsitzender Matthias Rupp: „Wo in der Vergangenheit etliche Vorhaben in Streitereien zwischen der Ex-Bürgermeisterin und der CDU-Mehrheit untergegangen sind, sorgen die Freien Wähler in der Koalition mit SPD und FDP dafür, dass es in Seligenstadt wieder vorwärts geht. Davon zeugen bereits die mit den Haushaltsplänen der Stadt in den Jahren 2018 bis 2020 erheblichen Investitionen von jährlich mehr als 8 Mio. €.“

Aktuell sieht man das am Besten im Fortschritt der Baumaßnahme am Kreisel Kapellenstraße und am Beginn der Baumaßnahme Jügesheimer Weg in Froschhausen.

Einen Blick voraus wirft FWS-Vorsitzender Jürgen Kraft. „Die Weichen für die Zukunft sind bereits gestellt. So wurde der Rahmenplan für das Baugebiet Westring auf den Weg gebracht. Ein weiterer Schritt vor der noch anstehenden Bebauungsplanung, in der die Details wie die Verkehrswegeführung festgehalten werden. Dann kommen auch die Wünsche der Landwirtschaft und weiterer Träger öffentlicher Belange zum Tragen“, so Kraft.

Das neue Baugebiet wird nach unseren Vorstellungen eine ausgewogene Bebauung mit Einzel-, Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern ermöglichen, damit möglichst viele, auch mit kleinerem Geldbeutel, sich hier den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen können.

Der Vorschlag der CDU ausschließlich eine Bebauung für Besserverdienende vorzusehen, die sich Einfamilienhäuser mit Garten leisten können, geht an der Realität am Immobilienmarkt vorbei. Aus sozialen Gesichtspunkten ist dies abzulehnen. Dass sich in diesem Zusammenhang CDU-Mann Bergmann zu dem Vergleich hinreißen lässt, dass das Bauprojekt „Wohnikum“ einer Justizvollzugsanstalt gleiche, kann man nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen. Die zukünftigen Bewohner des Wohnikums so zu diffamieren, ist auch eines Ehrenstadtverordneten nicht würdig und er sollte sich dafür entschuldigen.

FWS-Pressesprecher Hagen Oftring freut sich, dass nun auch für das Gelände des Jahnsportplatzes nach Jahrzehnten des Diskutierens erste Planungsgrundlagen vorliegen, die nach den Vorstellungen der Freien Wähler sowohl die Interessen der Stadt, der Sportvereine, der TGS und des Naturschutzes mit dem Erhalt eines Grünstreifens von der Bleiche über den Sportplatz bis zum Parkdeck berücksichtigen.
„Dass zur Finanzierung des Neubaus der Sporthalle auch Grundstücke auf dem Jahnsportplatz für eine ausgewogene Bebauung verkauft werden müssen ist ein notwendiges Übel, denn das Geld fällt nun mal nicht vom Himmel“, ergänzt Matthias Rupp.

Außerdem wird der städtische Haushalt in Folge der Corona-Krise in den nächsten Jahren schwer belastet Die Höhe der Einnahmeausfälle ist derzeit noch nicht absehbar, aber es werden wohl negative Auswirkungen in bisher nicht gekanntem Ausmaß sein.

Zum Abschluss zeigt sich Jürgen Kraft zufrieden, dass die notwendigen Grundlagen für eine Weiterentwicklung der Stadt in der Koalition gelegt wurden und die Freien Wähler ihren Anteil daran haben. 

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